Datenschutzerklärung

Der Besuch meiner Webseite erfolgt grundsätzlich ohne dass Sie personenbezogene Angaben machen müssen oder Daten erhoben werden. Beim Aufruf meiner  Webseite sendet der von Ihnen verwendete Webbrowser allerdings bestimmte Informationen an meinen Server (strato.de).

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Die Daten werden nur zum Zwecke der statistischen Auswertung sowie Fehlerdiagnose gesammelt und nach 3 Monaten wieder gelöscht. Sie lassen keinen Rückschluss auf Ihre Person zu, auch eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen erfolgt nicht. Eine Weitergabe an Dritte, zu kommerziellen oder nichtkommerziellen Zwecken, findet nicht statt.

Nutzung persönlicher Daten

Personenbezogene Daten werden von mir nur dann erhoben und gespeichert, wenn Sie mir diese mitteilen. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn Sie mir eine E-Mail schicken. Beim ersten persönlichen Kontakt geben Sie mir Ihre Versichertenkarte, deren Daten ich in mein Arztprogramm einlese, über das ich meine Abrechnung mit der KV-Berlin abwickele. Dazu werden die Daten ihrer Versichertenkarte verwendet. Sonst nutze ich Ihre persönlichen Daten ausschließlich  zur Kommunikation mit Ihnen. 

Die bei mir entstandenen oder angefallenen Unterlagen Ihrer Behandlung müssen 30 Jahre von mir an einem sicheren Ort aufgehoben werden – vom letzten Tag der Behandlung an. Auskünfte über Ihre Behandlung erteile ich nur, wenn mir durch Sie eine Befreiung von meiner ärztlichen Schweigepflicht   schriftlich   vorliegt. Das gilt auch für Anfragen ärztlicher und psychologischer Kolleginnen/Kollegen, egal in welchen Institutionen sie arbeiten. 

Grundlegendes

Was erwartet den Patienten in einer der o.g. Therapieformen?
Es gibt nur wenige Regeln, die „im Prinzip“ zu beachten sind [was fällt
Ihnen zu “Prinzip” ein? Es gibt immer Ausnahmen!]:
1. Es darf alles gesagt werden, aber nichts gemacht werden, d.h.
Körperkontakt ist nicht erlaubt, abgesehen vom Händedruck bei der
Begrüßung/Verabschiedung; natürlich darf auch sonst kein ”Körper” oder
Gegenstand ”angegriffen” werden.
2. Am Anfang wird ein Traum erzählt (natürlich nur, wenn einer erinnert
wird).
3. Wie oben erwähnt spielen die Einfälle eine sehr wesentliche Rolle,
die dem Patient in der Sitzung bewusst werden. Alle sollten gesagt
werden, egal, ob sie für unwichtig, langweilig oder peinlich erachtet
werden [sog. Grundregel]. Einfälle machen wie ”dumme Ideen” Angst, denn
sie bedeuten die Aufgabe der Ichkontrolle und damit eine Trennung oder
Herauslösung aus der bewussten [kontrollierten] Situation, weshalb sie
auch ein wenig einsam machen. Also trotzdem!
4. Es handelt sich nicht um ein Gespräch oder um eine Unterhaltung, d.h.
es muß nicht interessant sein und der Therapeut muß auch nicht
unterhalten werden; der wiederum sagt nur dann etwas, wenn er es für
sinnvoll hält.
5. Die von mir angebotenen Therapieformen sind keine Beratung. Deshalb
sind Fragen “prinzipiell nicht erwünscht”, weil damit von Einfällen
abgelenkt wird. Es gibt die Flucht in Fragen, um Unsicherheiten zu
kompensieren. In der Therapie wären aber gerade die Bearbeitung dieser
Unsicherheiten wichtig.
6. Eine große Rolle in der Theapie spielt die Regression = die
Erinnerung an die Kindheit, an kindliche Bedürfnisse und kindliche Nöte.
Die Erinnerung an die Kindheit ist oft unangenehm und schmerzhaft und
wird deshalb abgewehrt. Die Angst vor diesen unangenehmen Erinnerungen
führt oft zum Widerstand gegen die Therapie, die dann lästig wird, man
hat das Gefühl, sie ist sinnlos, Zeitverschwendung, es gibt viel
wichtigere Dinge. Es ist wichtig, diesen Widerstand zu verbalisieren.
7. Die Therapiesuchenden wollen oft den schnellen Erfolg, der sich auch
tatsächlich in den meisten Fällen beruflich und im sozialen Verhalten
schnell einstellt. Der Wunsch nach dem schnellen Erfolg behindert aber
die Fähigkeit zur Regression, so dass sich die Beziehungsfähigkeit nicht
so schnell und manchmal auch gar nicht entwickeln kann.

Was behandelt werden kann

Krankheitsbilder:

Ich behandele seelische Störungen (Neurosen und
Persönlichkeitsstörungen) und psychosomatische Erkrankungen.
1. Beispiele für seelisch Störungen:
Arbeitsstörungen, Störung der Liebesfähigkeit und Potenz, Ängste* aller
Art wie Flugangst, Höhenangst, Platzangst, Klaustrophobie,
Persönlichkeitsstörungen einschließlich der Kontaktstörungen, aber auch
die klassischen Krankheitsbilder wie Depressionen, Zwangsneurosen, in
bestimmten Fällen auch Perversionen und die Neigung zu aggressiven
Durchbrüchen
Symptome, die in die Therapie führen, sind oft auch Gefühle der
Sinnlosigkeit, der inneren Leere, obwohl das Leben privat und beruflich
erfolgreich verläuft.
2. Beispiele für psychosomatischen Erkrankungen:
Herzneurosen, Hypertonie (Bluthochdruck), Darmerkrankungen wie M. Crohn,
Colitis ulcerosa, Magengeschwüre (Ulcus ventriculi und ulcus duodeni),
Obstipation, in bestimmten Fällen auch Eßstörungen (bei denen evtl. eine
stationäre Behandlung vorausgehen müßte, Dauer ca. 1 bis 3 Monate),
Neurodermitis, Asthma bronchiale, Hörsturz, Beschwerden von Seiten der
Wirbelsäule.

*Bei Angststörungen gilt die Verhaltenstherapie (VT) als die erfolgreichste Behandlungsmethode; deshalb verweise ich Patientinnen/Patienten mit diesen Störungen, die noch nie behandelt wurden, an die Verhaltenstherapie (auch aus rechtlichen Gründen gebe ich keine Empfehlungen). Bei Patientinnen/Patienten, die schon eine VT hinter sich haben, tue ich das auch, bin aber auch offen dafür, wenn sie sich trotzdem in meine Behandlung begeben wollen. 

Die Tiefenpsychologische Methode

Grundlage der tiefenpsychologischen Arbeitsweise:

Die psychotherapeutische Behandlung wird aufgesucht, wenn Leiden
bestehen, die unerklärlich sind, weil eine körperliche Ursache nicht
vorhanden ist oder die Ursache für körperliche Symptome nicht zu finden
ist. Die Leidenden sind dem ausgeliefert, sie haben keine Kontrolle über
ihre Reaktionen. Die von mir angebotenen Therapieformen gehen davon aus,
dass der Konflikt, der diesen Leiden zugrunde liegt, unbewusst ist. Um
an diesen Konflikt heran zu kommen, spielen die Einfälle des Patienten
in der therapeutischen Sitzung die Hauptrolle. Auch bei dem nach S.FREUD
genannten „Königsweg“ der Traumdeutung sind Einfälle die notwendige
Voraussetzung. Einfälle sind Erinnerungen und Gefühle, die in der
therapeutischen Situation aus dem Unbewußten aufsteigen, sie haben im
Gegensatz z.B. zu Gedanken oder Einsichten Erlebnisqualität . Für die
therapeutische Arbeit wichtig ist Aufmerksamkeit.

DAS ANGEBOT

Ich biete folgende Therapieformen an:
1. psychoanalytische Einzeltherapie (jetzt nur noch ausnahmsweise)
2. tiefenpsychologisch fundierte Einzeltherapie und
3. Kurzzeittherapie

Ad 1. Die psychoanalytische Einzeltherapie ist eine Langzeittherapie
(LZT). Sie dient einer umfassenden Neuorientierung und Befreiung von
Hemmungen und Fixierungen (Abhängigkeiten), aber auch von einseitigen
Lebenseinstellungen der Persönlichkeit des Patienten, wobei die
Persönlichkeit natürlich dieselbe bleibt (übliche Dauer 160 Sitzungen,
zwei Sitzungen in der Woche, das sind ca. 2 Jahre, max. Dauer 300
Sitzungen, das wären dann 4 Jahre).

Ad 2. Die tiefenpsychologische Einzeltherapie ist auch eine LZT und
dient dazu, seelische Schwierigkeiten in einer aktuellen und auch akuten
Lebenssituation (Krise) nutzbringend aufzulösen (maximal 80 Sitzungen,
eine Sitzung in der Woche, maximale Dauer 1,5 bis 2 Jahre).

Ad 3. Die Kurzzeittherapie (KZT) ist für die Fälle gedacht, in denen die
Behandlung eines eng umschriebenen Problems in relativ kurzer Zeit
Aussicht auf Erfolg hat. Sie ist aber auch dafür vorgesehen, in Fällen,
in denen das nicht gleich klar ist, die Frage zu beantworten, ob eine
der unter 1. und 2. genannten Therapieformen in Betracht kommen, d.h.,
ob der Patient dafür geeignet ist (maximal 2 x 12 Sitzungen, eine Sitzung in
der Woche, Dauer ca. 0,5 bis 1 Jahr). D.h. oft wird die KZT vor die LZT
geschaltet, um zu sehen, ob eine Therapie in Gang kommt.

V I T A

Zu meiner Person:
Jahrgang 1945, Staatsexamen 1972 in München, Approbation 1974 in Berlin;
ich war von 1974 bis 1980 Assistenzarzt in einem psychiatrischem
Großkrankenhaus und dann bis 1984 wissenschaftlicher Mitarbeiter in einer
Universitätsklinik, davon ein Jahr auf einer psychosomatischen Abteilung;
1980 Arzt für Neurologie und Psychiatrie in Berlin, Psychotherapeutische
Weiterbildung von 1976 bis 1984 in Berlin.
Ich arbeite seit 1984 ausschließlich als Psychotherapeut in eigener Praxis
in Berlin. Zuerst war ich als Nervenarzt ermächtigt, seit 1986 bin ich als
Nervenarzt niedergelassen.

Pflichtangaben nach dem Teledienstgesetz:
Meine Befugnis zum Führen der Berufsbezeichnung “Arzt” wurde in der
Bundesrepublik Deutschland verliehen. Ich bin Mitglied der Ärztekammer
Berlin und der KV Berlin. Die berufsrechtlichen Regelungen sind bei der
Ärztekammer Berlin zugänglich. (www.aerztekammer-berlin.de ).

 

Psychoanalytische Praxis
Jochen Steltzer
Arzt für Neurologie und Psychiatrie

Arzt für Psychotherapeutische Medizin
Alle Kassen

Wielandstraße 14A, 12159 Berlin

Die Praxis befindet sich zwischen dem „S1-Bahnhof Friedenau“ und dem Breslauer Platz (Bus M48 und M85). Vom U9-Bahnhof „Friedrich-Wilhelm-Platz“ ist meine Praxis in 10 Minuten zu Fuß erreichbar. Den Nutzern des S-Bahnrings empfehle ich am „S-Bahnhof Innsbrucker-Platz“ aus/einzusteigen (für den Weg zu Fuß zu meiner Praxis benötigen sie wieder höchstens 10 Minuten. Evtl. erwischen Sie einen Bus der Linie M48 oder M85 zum Breslauer Platz = 2 Stationen). 

Telefon
030 / 32 60 33 60

Ich biete Termine Montag, Dienstag und Donnerstag zwischen 8 und 19 Uhr an. An diesen Tagen bin telefonisch in den letzten 5 Minuten jeder Stunde zu erreichen, also z.B. von 9:55 – 10:00 Uhr. Nachrichten auf dem AB beantworte ich (wenn notwendig) so bald, als möglich.

jochen@steltzer.de